So schön ist der Kanusport ...

Dem Bayerische Kanu-Verband (BKV) gehören aktuell 108 Kanuvereine und -abteilungen, mit rund 11.000 Mitgliedern an. Eine große Anzahl dieser Vereine verfügt über eigene, gut genutzte Zeltplätze direkt am Wasser, die auch von Radfahrern und Urlaubern gerne frequentiert werden. Der BKV ist der kompetente und anerkannte Ansprechpartner für alle Institutionen einschließlich der Politik in Bayern, wenn es um den Kanusport geht.

Homepage: www.kanu-bayern.de
Facebook: www.facebook.com/pages/Bayerischer-Kanu-Verband

Der BKV als Gremium

Neben dem Präsidium mit dem Präsidenten Oliver Bungers sowie den Vizepräsidenten für Organisation, Finanzen, Leistungssport, Freizeitsport und Jugend gehören dem Verbandsausschuss der Ehrenpräsident und die Ressortleiter Aus- und Fortbildung, Freizeitsport, Kanurennsport, Kanuslalom, Wildwasserrennsport, Kanupolo, Wildwasserwandern, Umwelt und Gewässer, Sicherheit und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Referenten Drachenbootsport, Kanu-Freestyle, Rafting, SUP und Behindertensport an, die die Belange ihres jeweiligen Ressorts vertreten.

Der BKV als Ausbilder

Alle zwei Jahre bildet das vielköpfige Lehrteam des BKV neue Trainer C Kanusport für den Freizeit- und Leistungssportbereich aus und bietet seinen Übungsleitern jährlich eine große Zahl an Fortbildungslehrgängen zur Lizenzverlängerung an. Bereits seit 1985 führt der BKV alle zwei Jahre Ausbildungslehrgänge zum Fahrtenleiter durch. Diese Multiplikatoren geben ihr Wissen kompetent an die Mitglieder in d en Vereinen weiter.

Der BKV als Umweltexperte

Mit über 20 ständigen ehrenamtlichen Mitarbeitern ist das Ressort Umwelt und Gewässer im BKV das größte aller deutschen Landes-Kanuverbände. Diese Mitarbeiter und Fachreferenten sind bei den bayerischen Wasserwirtschaftsämtern akkreditiert und werden von diesen gerne bei geplanten Wasserbaumaßnahmen im Zusammenhang mit dem Kanusport zu Rate gezogen. Sie wirken z. B. in Gewässer-Allianzen und beratend bei Entscheidungen der Unteren Naturschutzbehörde sowie in Wasserwirtschaftsämtern mit.

Der BKV als Sportverband

Seit 1965 startet jährlich die Tour International Danubien (TID), die größte und längste Kanu- und Ruderwanderfahrt der Welt (seit 1969 in 13 Wochen 2.800 km von Ingolstadt bis ins Schwarze Meer) in Ingolstadt an der Donau. Das alljährliche Bayerische Kanu-Wanderfahrertreffen mit bis zu 300 Teilnehmern hat seit 1973 Tradition. Kleinere Kanu-Wanderfahrten von Tagestouren bis hin zu Urlaubswochen, zu denen sich auch andere Mitglieder aus anderen Vereinen im Deutschen Kanu-Verband anmelden können, bietet jeder Bezirk und fast jeder Verein an. Das Ressort Wildwasser-Breitensport schreibt jährlich verschiedene Schulungen für Freizeitpaddler aus.

Aus den Leistungssportlern im Bayerischen Kanu-Verband gehen seit den Olympischen Spielen 1936 in Berlin immer wieder Olympiasieger und traditionell auch Weltmeister hervor, insbesondere in den Disziplinen Kanuslalom, Kanupolo und Wildwasserrennsport.

Um den Leistungssport im BKV fördern und stärken zu können, sind die beiden Leistungszentren mit den dazugehörigen Kanustrecken in Augsburg/Eiskanal (Kanuslalom) und Oberschleißheim/Olympia-Regattastrecke (Kanurennsport) unersetzlich.

Die Bayerische Kanujugend

Die Bayerische Kanujugend ist seit rund 40 Jahren eine überaus aktive Sparte im BKV. Sie führt jährlich mehrere Jugendlehrgänge durch, zum Teil als Wochenendmaßnahme, aber auch als Freizeitwoche, darunter eine deutsch-französische Jugendwoche und eine Ski- und Snowboardwoche. Die Jugendlichen werden dabei in Kleingruppen intensiv durch ausgebildete Übungsleiter betreut und haben auch über den Kanusport hinaus ein breit gefächertes Programm.

Aus dieser Jugendarbeit gehen alljährlich neue Interessenten für die Ausbildung zum Fach-Übungsleiter Kanusport hervor. So leistet der Verband wiederum einer fundierten Basisarbeit in den Vereinen Vorschub.

Eine Mitgliedschaft in einem Kanu-Verein bzw. der Kanu-Abteilung eines Vereins unterstützt den Bayerischen Kanu-Verband in seinem Bestreben, den Kanusport auf sportpolitischer und politischer Ebene zu vertreten und die Sportstätten der Paddler (Bäche, Flüsse und Seen) für den Kanusport befahrbar zu erhalten.